Röm. kath. Kirche

Gastpfarrer aus Göttweig

Einen netten Gast konnten die Limbacher beim jüngsten Sonntags-Gottesdienst in ihrer Kirche Willkommen heißen. Prior Pater Mag. Maximilian Krenn war  vom Benediktinerstift Göttweig ins Südburgenland gereist, um mit den Limbachern den Muttertags-Gottesdienst zu feiern. Es war eine schöne Messfeier, besonders die gesangliche Leistung des Kirchenchors hat den Benediktiner sehr beeindruckt. Der sympathische Pater hat Limbacher Wurzeln: sein Vater stammt aus Limbach und als Kind und Schüler hat er gelegentlich auch noch händisch die Limbacher Kirchenglocken geläutet. Pater Maximilian ist heute unter anderem als Pressesprecher des Stifts Göttweig tätig. Ratsvikarin Renate Fandl und Pfarrgemeinderat Christian Schreiner bedankten sich beim Gast der versprach, gerne wieder zu kommen.

 

Röm. kath. Kirche Limbach

Die röm.katholische Filialkirche Limbach wurde 1835 erbaut. 1898 wurde die erste größere Renovierung durchgeführt. Damals wurde auch der heutige Hauptaltar erneuert. Angeblich stammt dieser von einer Kirche in Fürstenfeld. Bereits 1754 hatte die katholische Kirchengemeinde Limbach einen hölzernen Glockenstuhl. Vermutlich stand er neben der heutigen Kirche. Auf dem Kirchturm gibt es zwei Glocken. Die kleinere der beiden stammt aus dem Jahre 1835. Im Ersten Weltkrieg wurde eine Glocke für Kriegszwecke fortgeschafft. Am 22. Oktober 1922 fand die Weihe der zweiten Glocke statt. Im Zweiten Weltkrieg wurde die besagte Glocke ebenfalls für Kriegszwecke verwendet. Nach dem Krieg schritt die Bevölkerung wieder an die Schaffung einer zweiten Glocke. Am 20. November 1949 wurde ihre Weihe vollzogen. Bei jeder Wiederbeschaffung einer zweiten Glocke flossen der Gemeinde namhafte Spenden von Angehörigen aus Amerika zu. Um die Kirche erstreckt sich der Friedhof für beide Konfessionen.

1945: In der Pfarrchronik ist vermerkt: "Wäsche und Kleider verschwunden und zerrissen. Monstranz ohne Glas und Lunula, Kelch fehlt. Durch Einschläge ist das Sakristeidach beschädigt".  

Im Jahre 1974 wurde die katholische Filialkirche innen und außen renoviert. Darüber hinaus erhielt sie einen neuen Sakristei-Zubau an der Nordseite (die alte Sakristei befand sich an der Südseite), ein neues Kirchendach und einen neuen Fußboden. Die Gesamtbaukosten in der Höhe von rund einer halben Million Schilling wurden durch Geld- und Robotleistungen der Gemeindeglieder, durch Beiträge aus der Bischöflichen Finanzkammer, durch Beiträge aus dem Kirchbauwerk der Diözese Eisenstadt und durch eine namhafte Spende von Frau Kanusky, einer Limbacherin in den USA, finanziert. Am 29. September 1974 fand die Renovierung der Kirche mit der Einweihung durch Diözesanbischof DDr. Stefan Laszlo ihren Höhepunkt und zugleich Abschluss.

Die Kirche ist der heiligen Maria geweiht. Daher feiert die Gemeinde jährlich am Sonntag nach dem 2. Juli (Maria Heimsuchung) einen Kirchentag. Der zweite Kirchtag wird vierzehn Tage nach Ostern als Erinnerung an die Einweihung der Kirche gefeiert.

Die Limbacher Kirche ist aufgrund ihrer reizvollen Lage auch eine beliebte Hochzeitskirche. Ein junger, dynamischer Kirchenchor sorgt für den festlichen Rahmen von Messen, Taufen, Hochzeiten udgl..
Auskünfte dazu erteilt Chorleiter Christian Schreiner (0664-18 40 537).

Für Fragen rund um die Kirche steht Ratsvikarin Renate Fandl zur Verfügung (03328-32440).